Ein Wochenende in Wallenborn

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Dieses Wochenende hieß es für alle Auszeit. Die Renovierung hatte Pause. Nach all der Arbeit in den vergangenen Wochen hatten wir uns diese Pause redlich verdient. Endlich auch mal Zeit uns ein wenig um zu sehen, und auch einen schönen und sicheren Platz für die Hunde zum toben zu finden.

Ziergärten findet man hier im Ortskern eher selten. Wiese statt Rasen ist hier das Motto, und fast überall findet man eine bunte Blütenpracht aus den verschiedensten Wildblumen.

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Wallenborn liegt eingebettet zwischen den Hügeln der Vulkaneifel, egal in welche Richtung man schaut, man sieht die Hänge mit Wiesen und Wäldern.

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Besonders an den Wochenenden, bekommt man hier das Gefühl, es gibt mehr Touristen als Einwohner. Der Brubbel zieht die Touristen an. Dieser Kaltwassergeysir ist ein Magnet für Besucher. Gestern Abend, ich hatte natürlich keinen Fotoapparat dabei, habe ich den Brubbel erstmals in voller Höhe gesehen. Ist schon imposant, wenn auch sehr schnell vorbei.

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Durch die vielen Besucher, sind natürlich auch die Wege rund um Wallenborn sehr stark frequentiert. Die Hunde richtig aus zu powern ist daher gar nicht so einfach, weil man sie ständig zurück rufen und anleinen muss. Deshalb haben mein Sohn und ich das Wochenende genutzt um eine Alternative zu finden.

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Eine abgemähte Wiese haben wir gefunden. Ideal für die beiden zum rennen, oder dem Ball hinterher zu jagen. Der einzige nahe Weg ist gut einsehbar, und somit können wir die zwei wirklich frei laufen lassen.

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Das man auf den Heuballen besser nichts ablegt, haben uns die beiden allerdings auch schon bewiesen, denn Neugier treibt zu Höchstleistungen an 🙂

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Wenn der Besitzer dieser Wiese uns jetzt noch eine Bank platzieren würde, wären nicht nur die Hunde glücklich 🙂

Rechts Lucy und links Lucky der Zwergpinscher der Kinder
Rechts Lucy und links Lucky der Zwergpinscher der Kinder

Und noch ein letzter Blick von der Wiese runter ins Dorf, links neben der Kirche seht ihr einen gelben Giebel, dort könnt ihr uns finden wenn ihr mal in der Nähe seid. DSC07427

Und diesen Beitrag solltet ihr so oft wie möglich verbreiten, vielleicht ist ja gerade unter euren Bekannten jemand, der genauso ein Mobil sucht :

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Wieder ein Punkt auf der To Do Liste abgehakt

Heute endlich einmal von der Sonne geweckt worden, aber für Juli ist es bitter kalt da draußen. Das Thermometer ist in der Nacht auf unter 10 Grad gesunken. Vielleicht hätten wir doch weiter in den Süden und nicht nur bis in die Vulkaneifel ziehen sollen 🙂

Allerdings hat dieser ausgefallene Sommer auch Vorteile, man kommt voran. Mittlerweile hat auch die Küche ihren Namen verdient.

Küche vorher
Küche vorher
Vorher Kühlschrankecke
Vorher Kühlschrankecke

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Die alten Tapeten ab, frische Farbe an die Wand, eine neue Decke einziehen und schon sah es ein wenig wohnlicher aus. Nur für die Lampe, haben wir zu große LED gekauft, der Deckel passt noch nicht drauf. 🙂

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Helle Möbel und eine farblich passende Arbeitsfläche runden das Bild ab.

Küche jetzt
Küche jetzt

Hier kann man jetzt wirklich arbeiten.

Hinter der Schiebetüre befindet sich das Badezimmer, ganz im Stil der 70er Jahre. 🙂 Aber nicht mehr lange 🙂

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Auch hier sind einige Veränderungen geplant, und natürlich werdet ihr auch hier sehen was sich verändert hat.

 

Wallenborn in der Vulkaneifel

Wallenborn in der Vulkaneifel, ist zwar klein, relativ unbekannt, trotzdem treibt es viele Touristen hierher. Denn Wallenborn hat eine Attraktion die man sonst nirgends in unserem Land findet. Der Ortsname leitet sich vom wallenden Born ab, einem Kaltwassergeysir mitten im Ort. Wer gerne mehr zu unserem Brubbel wissen möchte, kann sich hier genauer informieren : Brubbel 

Seit vergangener Woche sind auch wir offiziell Wallenborner. Die Behördengänge hier machen fast schon Spaß. Innerhalb einer Stunde, Einwohnermeldeamt, Hund angemeldet und auch das Straßenverkehrsamt geschafft. Unser Wohnmobil ist jetzt abgemeldet und wartet auf seinen neuen Bewohner. Es steht jetzt hier auf einem Privatgrundstück und kann dort jederzeit besichtigt werden. Vorabinformationen findet ihr hier: Ebay 

Fast einen Monat sind wir jetzt schon hier und die Tage sind viel zu kurz. Es gibt reichlich Arbeit. Holzdecken abwaschen, Tapeten abreißen, verputzen. In der Küche eine Decke eingezogen und im Obergeschoss eine Wand eingerissen. Nebenbei mit Wasser gekämpft, in Küche und Bad waren die Rohre undicht.

Hier sieht man gut das, Vorher - Nachher, und auch die Tapete ist schon unten
Hier sieht man gut das, Vorher – Nachher, und auch die Tapete ist schon unten
Die Schränke kommen raus und es entsteht dort das Esszimmer
Die Schränke kommen raus und es entsteht dort das Esszimmer
Unser Eingang, sieht auch noch sehr langweilig aus
Unser Eingang, sieht auch noch sehr langweilig aus
Küche vorher
Küche vorher
Küche mit neuer Decke und Farbe an der Wand. Die Möbel kommen Ende des Monats
Küche mit neuer Decke und Farbe an der Wand. Die Möbel kommen Ende des Monats

Es gibt also noch viel zu tun, bis wir wirklich sagen können, hier sind wir Zuhause. Die netten Nachbarn helfen allerdings beim einleben. Dumm nur wenn die Eifler untereinander quasseln, dann komm ich mir vor wie in China 🙂 Dachte ich eigentlich immer die Norddeutschen hätten einen schweren Dialekt, werde ich hier eines besseren belehrt. 🙂

Bisher zeigt sich die Eifel allerdings nicht in ihrem besten Licht, es gab erst zwei Tage ohne Regen, einige wenige mit wenigstens etwas Sonne, ansonsten ist es eher grau und feucht. Aber hat ja auch Vorteile, denn bei Sonne fällt das arbeiten schwerer. 🙂

Egal in welche Richtung gehen, nach ungefähr 300m ist man in der Natur, was ganz besonders die Hunde lieben.

Wie soll man denn bei den vielen Ästen das Stöckchen wieder finden :-)
Wie soll man denn bei den vielen Ästen das Stöckchen wieder finden :-)
Seht ihr uns?
Seht ihr uns?
Wiesen die den Namen noch verdienen, mit vielen Wildblumen ein Paradies für Bienen
Wiesen die den Namen noch verdienen, mit vielen Wildblumen ein Paradies für Bienen