Über uns

Joachim wollte auch mal ein Selfie machen :-)

Träumen, planen und weiter träumen ist ja ganz schön. Doch wenn diese Träume endlich wahr werden dann ist das unbeschreibliches Gefühl. Endlich Frei, endlich überall dort sein zu dürfen wo man schon immer hin wollte, ohne lange zu planen oder zu buchen. Dem Regen entfliehen, Menschen und Orte kennen lernen, Natur verbunden leben, lange nur ein Traum. Jetzt ist er in greifbare Nähe gerückt. Vier Monate sind schnell rum. Und es gibt noch viel vorzubereiten.

Wir das sind Joachim und Gabriele, wir sind 55 und 50 Jahre jung und seit zehn Jahren ein Paar. 2007 haben wir geheiratet und das Leben oder das Schicksal hat es in den Letzten Jahren nicht immer gut mit uns gemeint. Während Joachim vorher ein relativ normales Leben geführt hat, und alles getan hat was ein Mann so tun muss in seinem Leben – Haus bauen, Sohn zeugen und Baumpflanzen, hat mich das Leben ziemlich gebeutelt.

In unserem gemeinsamen Leben durften wir dank vieler Schicksalsschläge viel lernen. Und eins wurde uns relativ schnell klar. Zuhause ist nicht an einen bestimmten Ort gebunden. Zuhause muss auch nicht zwangsläufig ein feststehendes Gebäuse sein. Wir durften zudem lernen wie wenig man eigentlich benötigt um ein zufriedenes Leben führen zu dürfen. Vieles von dem was man sich anschafft, was man als notwendig erachtend ist nur purer Luxus und völlig unnötig.

Seit Ende 2007 träumen wir von einem freien und selbstbestimmten Leben. Damals erhielten wir die Kündigung unserer Wohnung, wegen Eigenbedarf. Wir verloren also unser „Zuhause.“ Da Joachim noch gearbeitet hat, wir auf die Schnelle keine Wohnung fanden die uns beiden gefiel, lebten wir die Woche über in einem kleinen umgebauten Ford Transit und am Wochenende in unserem Wohnwagen. Nachdem Joachim dann auch noch seinen Job verloren hatte zogen wir für etwas über drei Jahre ganz in den Wohnwagen. Der Transit ging nach Schweden, ob er wohl heute noch dort fährt?

Hatten wir zu Beginn noch gesagt wir können ja in Ruhe Inserate und Angebote studieren und wenn wir was gefunden haben werden wir wieder seßhaft, so kamen wir in den vier Jahren überhaupt nicht auf die Idee und eine Wohnung zu suchen.

Ende 2011 wagten wir es doch noch mal, eine Wohnung und beide einen Job auf einem Campingplatz. Leben und arbeiten mit einer Leidenschaft kombinieren, das ist der Idealfall dachten wir beide damals. Manchmal sollte man einfach nicht so viel denken und lieber auf seine Gefühle hören. Die Umstellung fiel uns schwer, dann kam eine Zeit wo wir uns gut fühlten und dachten okay es war die richtige Entscheidung. Doch schon nach rund 1,5 Jahren begannen die Zweifel, begann das Fernweh. Und das liebäugeln mit einem Wohnmobil. Doch unsere finanzielle Situation gab es noch nicht her. Doch jetzt endlich ist diese gesichert, und wenn alles gut geht haben wir in wenigen Wochen auch unser Heim auf Rädern.

Gabriele

1964 in Bad Neuenahr geboren, verbrachte ich meine Kindheit und Jugend in einem Kölner Vorort. Mitte der 80er Jahre habe ich dann Köln verlassen, und verlegte meinen Lebensmittelpunkt in den Erftkreis. Drei meiner vier Kinder sind dort geboren, ich verlebte dort aber auch die härteste Zeit meines Lebens.

Seit Ende 2005 führte ich schon fast ein Nomadenleben, vom Erftkreis ging es ins Bergische Land, dann für eine Übergangszeit nach Wuppertal, von dort in den Kreis Viersen und seit drei Jahren in Porta Westfalica. Und auch hier ist das Ende absehbar.

Schon als Kind war ich einige Male mit Nachbarn beim campen, später dann gar nicht mehr. Erst durch meinen heutigen Mann entdeckte ich diese Leidenschaft, packte mich das Fieber. Die Tage fragte mich jemand, vermisst du es denn nicht ein Zuhause zu haben? Zuhause was ist das? Ist Zuhause wirklich an einen Ort gebunden? Lange Zeit dachte ich auch, ich brauche eine Wohnung oder Haus wohin ich immer wieder zurück kann, um eine Heimat zu haben und Wurzeln zu schlagen. Heute empfinde ich das anders. Zuhause ist da, wo ich willkommen bin. Zuhause ist da wo die Menschen sind, die ich in meinem Herzen habe. Was nutzt mir eine Wohnung, wenn ich dort ständig Theater mit Nachbarn habe? Was nutzt mir eine Wohnung, wenn diese an einer vielbefahrenen Straße liegt, oder in einem sozialen Brennpunkt und ich jede freie Minute nutze um zu flüchten? Nein, ich kann überall Zuhause sein, benötige keinen Fixpunkt.

Ich kann den 01.07.2015 kaum noch erwarten, denn dann kann es endlich los gehen unser Nomadenleben.

Joachim

Ich bin der andere Weltenbummler, 1960 in Hilden geboren, und bis ich meine heutige Frau kennen lernte immer im Umkreis meines Geburtsortes geblieben. Durch meine Eltern verbrachte ich von Kindesbeinen an, schon sehr viel Zeit auf Campingplätzen. Mich freut es natürlich das ich jetzt eine Partnerin an meiner Seite habe, die diese Leidenschaft mit mir teilt.

 

22 Gedanken zu „Über uns“

  1. Hallo Gabrielle, hallo Joachim! Zuerst einmal Hut ab vor Eurer Entscheidung und alles Gute für alle Zeit die Ihr “ nicht gesellschaftsfähig“ seid und wollt:))!! Wir denken genau wie Ihr, was kümmert uns der ganze hausgemachte Schwachsinn der uns täglich umgibt und mit aller Macht versucht wird einzutrichtern, wir alle haben nur einmal in diesem Leben diese Chance etwas zu tun wonach wir Lust haben. Meine Frau und ich sind noch in der Arbeit aber schon längere Zeit am campen(wenn der Alltag es zulässt :((), wir möchten auch in spätestens 7/8 Jahren durch die Lande ziehen und sehen ob das mit dem „im Mobil leben“ klappt, erstmal Deutschland und viiiiel Wasser, wir stehen 80% am Wasser, Flüsse,Kanäle usw. und sind einfach glücklich. Man braucht wirklich nicht viel, nur Mut und Selbstvertrauen und den Verzicht auf all den unnützen Krempel den man jahrelang in irgendwelchen Vitrinen oder Schränken versteckt oder hergezeigt hat, wofür??? Ich lese jetzt ersteinmal Eure Geschichte weiter und melde mich wieder(wenn ich/wir nicht stören?) Habt bis dahin eine gute Zeit und Grüße von Gisela, Luna(kleiner harzer Fuchs) und Rainer

  2. Hallo Ihr beiden. Meine Frau und ich (56 /60) bereiten uns gerade auf das Leben im Womo vor. Ihr schreibt , das man sich in manchen Bundesländern noch auf dem Campingplatz anmelden kann. Da wir unsere Wohnung aufgeben ist das ebenfalls geplant uns auf einem Campingplatz anzumelden. Könnt Ihr uns sagen in welchen Bundesländern man sich auf dem Campingplatz anmelden kann ? Info wäre toll.
    Ansonsten alles Gute weiterhin

      1. Hallo Gabriele , vielen Dank für die Campingplatzübersicht.
        Wir werden im neuen Jahr uns euren Platz anschauen. Die Bilder sind sehr schön . Wir sind hier mitten im Stress um unsere Sachen zu verkaufen und unsere Möbel die wir behalten wollen einzulagern.
        Ein bißchen Schiss haben wir schon aber ich denke dass wird vielen so gehen wenn man diesen Schritt wagt.
        Bei deiner E-Mail wurde eine Empfangsbestätigung angefordert die aber nicht raus geht , warum weiss ich noch nicht .
        So das wars für heute
        Michael und Andrea aus Manheim ( die Mannemer )

          1. Hallo Ihr,
            bei uns ändert sich stündlich etwas.
            Das mit der Anmeldung hat sich erledigt wir werden uns bei einer Verwandten anmelden . Sie hat es uns angeboten als wir erzählten was wir vorhaben.
            Unsere Wohnung haben wir mittlerweile gekündigt und wir sind schwer am ausräumen , verschenken und wegschmeisen.
            Wenn alles so klappt wie wir denken, fahren wir ende Dezember für 2 Monate nach SPanien in die Sonne . Mal sehen ob das klappt.
            Natürlich werden wir aber nächstes Jahr zu Euch hochkommen, wenn Ihr am Platz seid. Mal kennenlernen etc.
            Deine Posts sind uns wahbnsinnig hilfreich , so müssen wir das Rad nicht neu erfinden sondern können von euch lernen und viel erfahren. ( Der Post über WLAN war super )
            So jetzt drücke ich euch die Daumen für die Rentensache , bei meiner Frau ist das ähnlich wie bei Dir, und wünsche euch noch eine tolle Zeit auf für euren Sohn alles Gute.
            Bis bald
            Andrea und Michael ( Die Monnemer übersetzt die Mannheimer)

          2. Hallo ihr zwei beiden,

            schön das ihr eine Lösung für das Meldeproblem gefunden habt. Sonne im Winter, träum…. das wird diesen Winter ja leider gar nichts. Aber der nächste Winter kommt bestimmt 🙂 Wir würden uns freuen wenn wir uns in der neuen Saison mal irgendwo treffen würden.
            herzliche Grüße
            Gabriele und Joachim

      2. Moinsen ihr Lieben,
        das Melderecht hat sich zum 1.11.2015 geändert.
        Danach wird das kein Platzbetreiber mehr machen. Der Formalismus ist schlimmer geworden, ebenso gibt es jetzt Bußgeldvorschriften.

        LG vom Michael

  3. hallo hildegard!

    grandios was ihr da beide macht und ebenfalls eure webpräsenz-auch wenn die ganzen umstände die euch dahin führten nicht glücklich verliefen.

    dafür seit ihr „frei“und das ist doch toll!

    gern würde ich euch meinen eltern vorstellen-diese haben mit unsere entscheidung schwere probleme.wie reagieren eure kids und evtl.enkel?

    seit april sind wir ebenfalls wohnend im wohnwagen-wir,bob,ella und ich -diana haben uns bewusst dazu entschieden.es ist nicht immer leicht doch bereuen wir nichts!
    siehe: http://www.aerohtravelkitchen.de

    wo verbringt ihr den winter? wir haben uns dieses jahr für die türkei entschieden,mal sehen ob das klappt-am montag müssen wir die visas dazu anmelden.

    wie macht ihr das mit dem geld? habt ihr einnahmequellen?

    die welt ist klein,viell.treffen wir uns mal!

    jetzt wünsche ich euch alles gute und einen goldenen oktober!

    safe travel!

    diana und familie

    1. Hallo ihr drei,

      danke für euren ausführlichen Kommentar.

      Ja das liebe Umfeld 🙂 Nicht jeder kann damit umgehen. Einige halten uns für Gesellschaftsunfähig 🙂 Auch in der eigenen Familie sind die Reaktionen sehr gemischt. Aber das war uns im Vorfeld klar, und damit können wir umgehen. Denn für die Menschen die uns aufgrund unserer gewählten Lebensform meiden, sind andere hinzu gekommen.
      Natürlich ohne eine feste Einnahmequelle geht es nicht, wir haben beide unsere Rente im Rücken. Damit können wir zwar keine großen Sprünge machen, aber doch gut leben.
      Mit Kind stellen wir uns dies allerdings noch wesentlich schwieriger vor. Eure Maus wäre ja jetzt in einem Alter in dem sie in den Kindergarten gehen sollte, und schon bald muss sie zur Schule, wie löst ihr dieses Problem?
      Wir werden den Winter in diesem Jahr in unserem Heimathafen verbringen und ein wenig an unserem Zuhause werkeln. Ursprünglich wollten wir in Richtung Bodensee, haben dies aber jetzt um ein paar Wochen verschoben.

      Treffen immer gerne, bis dahin euch auch alles erdenklich gute
      Gabriele (nicht Hildegard 🙂 )

  4. Hallo ihr zwei ich find es ganz toll was ihr macht. Mein Mann und ich sind auch am überlegen ob wir mit einem Wohnmobil um die Welt reisen. Meine Frage ist eine sehr pers. Frage und ihr müsst sie auch nicht beantworten. Wieviel Geld sollte man zur Verfügung haben um dieses Projekt zu starten. Wie ist es bei Euch? Habt ihr noch eine feste Meldeadresse u.s.w. Es gibt da viele Fragen und vielleicht könnt ihr uns da Tips geben

    1. Hallo Marga,

      ja wir haben eine feste Meldeadresse, ganz ohne geht es ja leider nicht in Deutschland. Wir sind auf einem Campingplatz in Niedersachsen gemeldet. Das ist wahrscheinlich die günstigste Möglichkeit an eine Meldeadresse zu kommen. Unsere Post geht an eine Scanbox . Wenn dort Post ankommt, bekommen wir eine Email, müssen also niemanden damit beauftragen sich um unsere Post zu kümmern.
      Wie viel Geld braucht man im Monat? Das ist gar nicht so einfach zu beantworten, kommt auch ganz auf die Bedürfnisse an. Ein Stellplatz kostet pro Nacht im Durchschnitt 10€,manche günstiger andere teurer. Hinzu kommen dann noch Stromkosten mit rund 1€ pro kwh, und natürlich Frischwasser, auch noch mal rund 1€ pro 100l. Und dann natürlich euer Spritverbrauch und Gas.
      Wir sind eigentlich autark, und müssen nicht zwangsläufig auf kostenpflichtige Stellplätze zurückgreifen. Übernachten häufig auf Parkplätzen bei Einkaufscentern, Autohöfe, Sportplätze und ähnliches. Dies ist allerdings nicht jedermanns Sache, viele fühlen sich dann nicht sicher. Allerdings kann man auf diese Weise viel Geld sparen.
      Anschaffung des Wohnmobils, falls ihr noch keins habt, unter 15.000 braucht ihr gar nicht anfangen zu suchen. Wenn möglich sollte es einen doppelten Boden mit innen liegenden Tanks haben, wegen Frostgefahr im Winter. Die Steuer pro Jahr liegt auch mindestens bei 300 Euro, wir zahlen 670€ weil wir eine schlechte Schadstoffklasse haben.
      Du siehst also sind viele Faktoren zu rechnen, ohne euren normalen Unterhalt. Und ein wenig Reserve für eventuelle Reparaturen solltet ihr auch zurücklegen.
      Wir sind eigentlich genügsam, brauchen nicht zwangsläufig einen Stellplatz,kochen überwiegend selber und reißen auch nicht jeden Monat 1000 km runter.

      Wenn du mehr Details brauchst, oder fragen hast die du nicht öffentlich stellen möchtest, kannst du mich auch gerne bei FB oder über meine Email anschreiben.

      Herzliche Grüße
      Gabriele

  5. Hallo ihr 2!
    Ein paar „Schnipsel“ greifen wir mal auf.

    1. Internet ist wirklich eine Herausforderung in ländlichen Gebieten! Gut ist schon einmal, wenn man verschiedene Netze nutzen kann, so wie ihr es tut. Unsere Erfahrung ist, dass das EPlus-Netz inzwischen recht gut ausgebaut ist und jetzt nach der Fusion mit O2 dürfte es noch besser werden. Gute Abdeckung (Vodafone-Netz) und gutes Preis-/Leistungsverhältnis bietet unserer Erfahrung nach 1und1 mit dem Stick, der gleichzeitig Router ist.
    Infos zu Router&Co findet ihr auch hier: http://www.umiwo.de/camping-allgemein-wohnmobil-reiseberichte-campingbus-reiseblog-kastenwagen/internet-im-wohnmobil/wlan-to-go-unser-eigener-mobiler-hotspot-fuers-wohnmobil-6889.html

    2. Dass die Größe eures Wohnmobils auf Dauer nicht ausreicht, ist schon klar. ABER: Je größer das Mobil, desto unbeweglicher werdet ihr damit und auch desto auffälliger, falls ihr freistehen möchtet. Fahrräder, um den Aktionsradius zu erweitern, sind ein Muss, noch besser ist ein PKW, der aber entweder per Anhänger oder (wie wir es machen) separat mitgeführt werden muss. Ein Wohnwagengespann würde beides vereinen, Wohnkomfort plus Extra-PKW, aber dann kommen natürlich nur noch Campingplätze in Frage. Ihr werdet im Laufe der nächsten Monate/Jahre schon herausfinden, was für euch richtig ist (9 Tage sind da noch ein wenig wenig!). Die eierlegende Wollmilchsau gibt es auch hier leider nicht, Kompromisse sind unvermeidbar.

    Macht weiter so, es lohnt sich!!!
    Liebe Grüße,
    die Oscarlottas

  6. Hallo ihr 2

    Ich finde es klasse was ihr macht und drücke euch die daumen das alles klappt .
    Ich selbst habe auch fernweh aber verreisen ist auch für mich schwer .
    Ich drücke euch die daumen und freue mich auf viele bilder in facebook .
    Auf das die räder rollen werden

    Lg jacqueline

    1. Danke dir, und die Bilder werden auf jeden Fall kommen, immer dann wenn wir genügend Netzpower haben. Leider ist ja immer noch nicht überall der Internetzugang gewährleistet

  7. Hallo finde ich echt gut was ihr vor habt lebe seit ca 2 Monaten auf der strasse bzw im womo
    Hört sich jetzt blöd an ist aber wahr habe schon im Garten im Haus was ich gemietet hatte im womo geschlafen und gelebt fühlte mich in den Haus nicht wohl
    Und jetzt bin ich zufrieden mit meinen leben und Dinge die ich habe mehr brauch ich nicht zum glücklich sein
    Alles gute für euer Vorhaben
    PS
    Ich habe den Schritt noch nicht bereut

  8. Liebe Gabriel, hallo Joachim,

    das ist ja mal eine positive Nachricht. Man kann auch auf diese Art aussteigen. Ich bewundere Euren Mut sehr. Immerhin ist das keine leichtfertige Entscheidung. Eure Beweggründe sind sicher ausschlaggebend. Ich finde es auch prima, Ihr seit noch jung und solltet ausprobieren, was immer ihr möchtet.
    Für mich wird das ein ‚Traum bleiben, zum einen weiß ich nicht ob ich nach elf Jahren alleine leben, zu soviel Nähe bereit wäre. Zum anderen ich bin leider sehr krank und brauche meine Ärzt bzw. Spezialisten. Ob ich die widerum immer dort, wo ich mich befinden würde, tatsächlich finde ist fraglich.
    Nun denn, letztendlich ist die Feigheit die kleine Schwester vom großen Bruder Mut.
    Ich finde Euer Vorhaben sehr mutig und wünsche Euch von ganzem Herzen alles Gute.
    Wenn es irgendwie geht dann melde Dich doch auch dann wenn Du nicht mehr in unmittelbarer Nähe bist. Hier kommt
    noch einmal meine Telefon-Nr.: xxxx oder: xxxxx, nur für den Fall, dass Du diese nicht mehr haben solltest.
    Paßt gut auf Euch auf, Ihr Zwei. Laßt es Euch gut gehen und genießt Euer Dasein.
    Alles Liebe und Gute.
    Cornelia

    1. Liebe Cornelia,

      ich habe die Telefonnummern mit xxx ersetzt nachdem ich sie mir auf dem Telefon abgespeichert habe, nicht das du dich nachher nicht mehr retten kannst vor lauter Anrufen.

      Wir haben uns dies schon lange überlegt, der Gedanke begann sich schon 2008 fest zu setzen als wir eine Weile auf einem Campingplatz lebten. Wir sind auch absolut nicht die Touristen die immer all inclusive benötigen und auch eher die spontanen und autarken Entdecker. Was lag da also näher als unser Heim immer dahin mit zu nehmen wohin es uns gerade zieht. Das wird mit Sicherheit sehr oft der Norden sein, Skandinavien zum Mittsommer auch noch ein großer Traum. Aber es wird uns auch immer wieder zu unseren Kindern ziehen, die ja eher in der Mitte Deutschlands zuhause sind. Auch dies wird jetzt einfacher, das Bett hat man dabei, die Zeit wo die Kinder arbeiten kann man was unternehmen und sich dann in der Freizeit treffen. Bisher musste dies ja immer genau mit freien Tagen oder Urlaub abgesprochen werden.

      Krankheit ist ganz sicher ein Hindernis für ein solches Leben, aber auch kein unüberwindbares. Wir hoffen z.B. das Joachims Asthma sich bessert wenn er viel frische Seeluft schnuppern kann. Unsere Ärzte werden wir behalten und diese regelmäßig besuchen. Und für den Notfall findet sich in jedem Ort ein Doc der uns sicher weiter helfen kann. Allerdings ob ich es alleine wagen würde, weiß ich auch nicht, ich denke da benötigt man schon jemanden mit dem man auch auf engen Raum zusammen leben mag.

      Wenn es uns in deine Nähe zieht,melden wir uns.

      Herzliche Grüße
      Gabriele und Joachim

  9. Liebe Gabriele, lieber Joachim,

    wie auch immer, jetzt geht für EUCH ein Traum in Erfüllung.
    Wie ihr geschrieben, hattet ihr als Kind schon „Erfahrung“ mit dem Campen, obwohl ihr noch nicht wusstet was euch mehrere Jahre später erwartet.
    Ich bin sehr gespannt, wie es EUCH dann so ergeht.
    Wenn ich in dieser Situation wäre, ich würde mir gleich einen Umzugswagen hinterher fahren lassen, weil ich meine ganzen Sachen mitnehmen möchte. Ich kann mir dies nicht vorstellen (natürlich für mich)

    1. Liebe Hildegard,
      danke für deine netten Zeilen. die Idee mit dem Möbelwagen, sollten wir vielleicht auch noch mal ins Auge fassen 🙂 Wir werden sehen, wie lange uns dieses Leben gefällt, wer weiß vielleicht finden wir irgendwo unser Paradies und wollen gar nicht mehr weiter. Zum Glück kann man jeden Traum revidieren und wieder etwas anderes machen, aber jetzt freuen wir uns erst mal auf unser Weltenbummler Leben.

      Herzliche Grüße
      Joachim und Gabriele

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